Fühl´Dich gut!
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YoG - Blog 24: Liebe ist Empathie

Liebe ist Empathie – eine yogische Begegnung

Ich kaufe mir eine Couch und setzte mich in die Fußgängerzone zum täglichen Raja-Yoga-gute-Gefühle-Couch-Treffen.

Neulich sitze ich in einem meiner Lieblingscafés, um an meinen Newslettern zu arbeiten. Das mache ich sehr gerne...arbeiten, wo andere Frühstücken. Ich bestelle mein griechisches Rührei (lecker mit Feta und Tomaten...), als eine Frau herein kommt und an dem Tisch vor mir Platz nimmt.

Nun nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Sie dreht sich nach einer Zeit zu mir um: Störe ich Sie? Fragt sich mich.

Nein, sage ich freundlich, ganz und gar nicht.

Gut. Sieh dreht sich wieder um.

Nach einiger Zeit: Darf ich ihnen eine Frage stellen?

Ja, erwidere ich und sie fragt: Glauben Sie an Gott?

Ja, sage ich etwas überrumpelt.

Ich sehe die Blume: Gott ist in der Blume. Für mich ist Gott der lebendige Moment. Er ist in mir, in Ihnen, er ist halt überall. Wenn ich gute Gefühle habe, spüre ich die göttliche Kraft in mir.

Ich lächle und fühle mich gut damit, was ich ihr sage.

Sie lächelt auch und legt eine Hand auf ihr Herz.

Ich glaube auch an Gott. Ich durchlebe gerade eine schwere Zeit, in der mit Gott Halt gibt.

Das ist sehr schön zu hören, entgegne ich. Hin und wieder brauchen wir Halt.

Es berührt mich, dass Sie auch an Gott glauben, sagt sie und dreht sich um.

Ich bin ein bisschen verwirrt, gleichzeitig fühle ich mich sehr gut. Ich muss schmunzeln.

5 Minuten später. Darf ich ihnen noch eine Frage stellen?

Ja, sage ich.

Wie machen sie sich denn gute Gefühle? Ich möchte das wissen, weil ich in so einer Sprirale drinnen bin...

Hervorragend, mein Thema denke ich mir....

Ich beginne mit: Für mich gibt es gute und schlechte Dinge auf der Welt, Positives und Negatives. Die Dinge bekommen dann einen Sinn, wenn ich ihnen Bedeutung gebe, sie also bewerte.
Die schlechten Dinge sehe ich zwar, ich gebe mich aber nicht mit ihnen ab. Ich habe aufgehört, sie zu bewerten. Ich habe mich entschlossen, nur noch die lebensdienlichen Umstände zu bewerten. Nur die machen mir gute Gefühle. Naja, und dann ziehen gute Gefühle weitere gute Gefühle an, positive Lebensumstände kommen in mein Leben und so weiter und so fort.

Toll sagt sie, als wenn ich ihr eine Offenbarung geschenkt hätte. Sie strahlen eine sehr positive Energie aus!

Ich werde rot, glaube ich zumindest und freue mich über meine funktionierende Durchblutung.

Plötzlich sagt sie: Ich rufe nun den Notarzt, der hilft mir.

Ich sage ok, wenn ihnen das gute Gefühle bereitet, dann tun sie das.

Gute Gefühle? Nein. Was würde ihnen nun gute Gefühle bereiten, frage sie.

Wenn ich meine Freundin anrufen würde.

Tun sie das, entgegne ich.

Sie geht raus.

Sie kommt wieder mit einem strahlenden Gesicht, bedankt sich und zahlt. Ich gehe fest davon aus, dass Sie telefoniert hat.

Zehn Minuten später kommt sie erneut ins Café und bedankt sich nochmals für das Gespräch. Anscheinend konnte ich ihr durch meine Sichtweise helfen.

Wir verabreden uns zwanglos für das nächste Gespräch. Ich sage ihr, wann ich meistens vor Ort bin.

Das war meine kleine Geschichte. Ich war absolut im Hier und Jetzt. Gleichzeitig konnte ich ihr ganz viel Empathie schenken. Ich habe sie wirklich ernst genommen in dieser Situation. Gleichzeitig habe ich mich als Raja-Yogi gefühlt, der den Geist so einsetzt, dass das Göttliche im Vordergrund steht, der JA zum Leben sagt und Liebe gibt.

Wow dachte ich mir.

Ich kaufe mir eine Couch und setzte mich in die Fußgängerzone zum täglichen Raja-Yoga-gute-Gefühle-Couch-Treffen.

Also: Ausschau halten.

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